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Altmann, Andreas
Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend

Eine Kindheit der Nachkriegszeit im idyllischen Wallfahrtsort Altötting. Doch die Geschichte, die Andreas Altmann erzählt, handelt weder von Gnade noch von Wundern, sondern von brutaler Gewalt und Schrecken ohne Ende. Schonungslos blickt Altmann zurück: auf einen Vater, der als psychisches Wrack aus dem Krieg kommt und den Sohn bis zur Bewusstlosigkeit prügelt, auf eine Mutter, die zu schwach ist, um den Sohn zu schützen, und auf ein Kind, das um sein Überleben kämpft. Erst als Jugendlichem gelingt Altmann die Flucht. Die schreckliche Erfahrung aber kann ihn nicht brechen. Sie wird vielmehr der Schlüssel für ein Leben jenseits des Opferstatus. Ein Leben, in dem er seine Bestimmung als Reporter findet: "Hätte ich eine liebliche Kindheit verbracht, ich hätte nie zu schreiben begonnen, nie die Welt umrundet "

EAN:
978-3-492-05398-3
Zusätzliche Informationen
GEB Piper; 2011. 254 S. 21 cm; 416g; deutsch
Rezension "Andreas Altmann schreibt in einer Sprache, die sinnlich und reflektiert zugleich ist." Deutschlandradio "Altmann präsentiert auf beiläufig 250 Seiten eine Abrechnung mit dem Vater, wie sie in der an Vaterabrechnungen nicht eben armen Literatur selten ist. Ein menschlich wie literarisch beeindruckender, ja betäubender Amoklauf " (Süddeutsche Zeitung)
"In Schilderungen, die eine solche sprachliche Wucht entfalten, dass sie schon beim Lesen fast psychischen Schmerz verursachen, lässt Altmann seine Kindheit und Jugend wieder aufleben." (Abendzeitung)
"Altmann schreibt direkt, klar und einfach. Er beschönigt nichts." (Fränkischer Tag)
"Ein großes Buch. Ein poetisches Buch. Eine bittere Abrechnung: mit Krieg und provinzieller Borniertheit, mit Bigotterie und Gewalt. Eine Streitschrift gegen die Lieblosigkeit der Welt. Von einem, der auszog, nachdem er das Fürchten gelernt hatte." (MDR TV artour)
Personenporträt Andreas Altmann, Reporter und Buchautor. Ausbildung am Mozarteum in Salzburg, Schauspieler am Bayerischen Staatsschauspiel und am Wiener Schauspielhaus. Arbeitete als Chauffeur, Tellerwäscher, Nachtportier und Fabrikarbeiter, bevor er anfing, Reportagen zu schreiben. Aufenthalt in einem indischen Ashram, später in einem Zen-Kloster in Japan. Lebte in New York und Mexico City. Träger des Egon-Erwin-Kisch-Preises. Zahlreiche Veröffentlichungen u. a. "Weit weg vom Rest der Welt" und "Im Land der Freien" (beide Rowohlt). Seine Reportagen erscheinen u. a. in der "Zeit", im "Stern", im "FAZ-Magazin", im "SZ-Magazin", in "GEO", "Merian", "Focus" und im "Playboy". Er lebt in Paris.
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