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Garner, Helen
Das Zimmer

Für drei Wochen will Nicola bei ihrer Freundin in Melbourne wohnen, um sich einer alternativen Krebstherapie zu unterziehen; das Zimmer steht bereit. Doch Helen trifft es völlig unvorbereitet - wie desolat Nicolas Zustand ist, wie kräftezehrend ihre Pflege, wie barbarisch die Bedingungen jener obskuren Therapie, wie wundergläubig ihre todkranke Freundin und vor allem, mit welch hilflosem, unbändigem Zorn sie selbst auf all dies reagiert. Mit entwaffnender Wahrhaftigkeit beschreibt Helen Garner diese unerträgliche Situation, in der Freundschaft, Verantwortung, ja ein Leben auf dem Spiel stehen. Doch sie setzt der Verzweiflung ein Maß an kluger Menschlichkeit und beherztem Witz entgegen, die "Das Zimmer" zu einer bewegenden und tröstlichen, auf wunderbare Weise heilsamen Lektüre machen.

EAN:
978-3-8333-0665-5
Zusätzliche Informationen
Roman Aus d. Engl. v. Nora Matocza u. Gerhard Falkner Bd.665 KT BT Bloomsbury Taschenbuch Verlag; BVT Berliner Taschenbuch Verlag; 2010. 173 S. 19 cm; 145g; deutsch
Rezension "Einfach lesen!" (Christine Westermann)
Personenporträt Helen Garner wurde 1942 im australischen Geelong geboren. Zu ihrem preisgekrönten Werk zählen Romane und Kurzgeschichten sowie Sachbücher.Gerhard Falkner, geboren 1951 in Schwabach, ist Lyriker, Dramatiker, Essayist und Übersetzer. Er lebte nach abgeschlossener Buchhändlerausbildung eine Zeitlang in London und veröffentlichte seit Mitte der 1970er Jahre Gedichte in Zeitschriften und Künstlerbüchern. 1981 feierte er ein Debüt mit dem Gedichtband "so beginnen am körper die tage", das mit der Experimental- und Befindlichkeitslyrik des vorangegangenen Jahrzehnts brach. Heute lebt er abwechselnd in Weigendorf und Berlin. Falkners literarisches Werk wurde 1987 mit dem Bayerischen Staatsförderpreis und 2004 mit dem Schiller- Preis ausgezeichnet sowie 2008 mit dem Kranichsteiner Literaturpreis.
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