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Kuegler, Doris
Dschungeljahre

Doris und Klaus Kuegler brechen mit ihren drei Kindern auf, um bei dem neu entdeckten Stamm der Fayu in West-Papua zu leben. Sie wollen die noch unerforschte Sprache studieren und den Stammesmitgliedern von dem Gott erzählen, der alle Menschen liebt. Eindrücklich beschreibt Doris Kuegler, was eine Mutter empfindet, die ihre Kinder inmitten eines ehemals kannibalischen Volksstammes im Dschungel großzieht. Und was es bedeutet, unter Steinzeit-Bedingungen zu leben. Fesselnd schildert sie auch, wie es den Kueglers gelang, den kriegerischen Fayu Begriffe wie Vergebung, Gnade und Liebe zu vermitteln. Als Mutter von Sabine Kuegler, die mit ihrer Biografie Dschungelkind einen Weltbestseller schrieb, gewährt Doris Kuegler einen ungeschminkten Einblick in die Dschungeljahre der Familie. Ein beeindruckender Bericht über ein Leben zwischen den Kulturen.

EAN:
978-3-86591-585-6
Zusätzliche Informationen
Mein Leben bei den Ureinwohnern West-Papuas. Die Mutter des "Dschungelkindes" erzählt GEB Gerth Medien; 2011. 237 S., 8 farb. Fototaf. 22 cm; 442g; deutsch
Leseprobe Als meine Tochter Sabine ihre Kindheitserlebnisse bei den Fayu in West-Papua aufschrieb und damit einen Bestseller landete, bekam sie häufig Anfragen: Wie war das denn alles für die Mutter? Wie ist es, mit drei kleinen Kindern zu einem völlig unerforschten Stamm in den Dschungel zu ziehen, dessen Angehörige noch unter Steinzeitbedingungen leben und angeblich sogar Kannibalen sind? Irgendwann entschloss ich mich, diese Fragen zu beantworten. Doris Kuegler
Personenporträt Doris Kuegler, Jahrgang 1941, ging mit ihrer Familie bereits im Alter von 30 Jahren nach Nepal, wo sie als Sprachforscher und Missionare in einem kleinen Bergdorf lebten. 1978 wanderten die Kueglers nach West-Papua aus, um beim Stamm der Fayu zu leben. Seit 2006 lebt Doris Kuegler wieder in Deutschland.
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