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Adler, Laure
Endlose Liebe

Die Liebe kann schön und dauerhaft sein, kurz und schmerzhaft, lang und schwer oder kurz und schön - es scheint, als gäbe es alle Spielarten. Und in der Tat zeigen die Gemälde, die sich mit den Mythologien, alten Religionen oder literarischen Quellen beschäftigen, wie intensiv sich die abendländische Kultur bis in die Gegenwart an dem Thema der Liebe gerieben hat. Die Bilder sprechen von der glühenden Leidenschaft, der peinigenden Sehnsucht, der zerstörerischen Eifersucht oder der abgründigen Enttäuschung. Ideal und unvergänglich ist die Liebe nur in der Kunst, die ebenso rätselhafte wie starke, leidende und in den Tod treue Frauengestalten hervorgebracht hat: Daphne, Delilah, Ophelia, Medea oder Kirke sind nur einige von jenen, in deren Umarmungen die großen Krieger und tapferen Helden wie Eiscreme schmolzen. Liebe und Leidenschaft in der Kunst von der Renaissance bis in die Moderne mit klugen Bildbeschreibungen über Ideal und Täuschung, Sehnsucht und Erfüllung. Von einer großen Kennerin der Literatur und Kunst mit Bildern von Tizian, Rubens, Botticelli, Boucher, Dalí u.v.a.

EAN:
978-3-938045-44-2
Zusätzliche Informationen
Leidenschaftliche Frauen in der Kunst von Tizian bis Warhol GEB Sandmann, München; 2009. 155 S. m. zahlr. meist farb. Abb. 28,5 cm; 1100g; deutsch
Personenporträt Laure Adler wurde 1950 in Caen geboren. Nach der Promotion begann sie ihre Karriere als Journalistin. 1990 wurde sie Kulturbeauftragte des Elysee unter Mitterrand. Heute leitet sie den Radiosender France Culture und lebt in Paris. Sie verfasste mehrere Bücher zu Frauen und Gesellschaft und erhielt 1998 den Prix Femina de l'éssai für ihre Biografie über Marguerite Duras.
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