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Küng, Hans
Erkämpfte Freiheit

Hans Küngs großer Lebensbericht: Seine Kindheit und Jugend in der Schweiz, seine Eliteausbildung am päpstlichen "Collegium Germanicum", sein Weg zum jungen Theologen des Konzils. Küng schildert seinen unerbittlichen Kampf um die Freiheit des Denkens ebenso wie seine Begegnungen mit Päpsten, Präsidenten und Menschen in allen Erdteilen. Hans Küngs großer Lebensbericht über seine Ausbildung am päpstlichen Eliteinstitut "Collegium Germanicum", seinen Weg zum jungen Theologen des Konzils und seine Begegnungen mit Päpsten, Präsidenten und mit Menschen in allen Erdteilen.
In Rom kannte sie jeder: Die "cardinaletti", die Studenten des Collegium Germanicum in ihren roten Roben. Unter den Augen des Papstes wurden sie zur künftigen Elite ausgebildet: Sieben Jahre lang Studium, in Latein selbstverständlich, ein streng reglementierter Tagesablauf, genaueste Vorschriften über Benehmen, Auftreten, ja Denken. Der junge Hans Küng erfährt am eigenen Leib das Zwanghafte des römischen Systems: Der Kampf um Freiheit wird sein Lebensthema. Sehr persönlich erzählt er hier über seine Schweizer Jugend und den Entschluß, Priester zu werden, über manche Zweifel und Kämpfe in Rom und Paris und seine Erfahrungen als junger Professor. Zum prägenden Erlebnis wurde das Konzil, bei dem er Einblicke über die Kämpfe hinter den Kulissen gewann. Begegnungen mit Präsidenten wie John F. Kennedy, mit Päpsten wie Johannes XXIII. und Paul VI. und mit Menschen aus allen Erdteilen schildert er zugleich mitreißend und analytisch. Eine ebenso gedankenreiche wie glänzend erzählte Autobiographie über Küngs erste vier Jahrzehnte und seinen Kampf um ein ursprüngliches Christentum.

EAN:
978-3-492-04444-8
Zusätzliche Informationen
Erinnerungen GEB Piper; 2002. 620 S. m. Abb. 23 cm; 990g; deutsch
Personenporträt Hans Küng, geboren 1928 in Sursee/Schweiz, studierte an der Päpstlichen Universität in Rom Philosophie und Theologie, nahm als Experte am Zweiten Vatikanischen Konzil teil, ist katholischer Priester und Professor emeritus für Ökumenische Theologie an der Universität Tübingen und Präsident der Stiftung Weltethos. Ihm wurde 1979 - wegen kritischer Äußerungen - vom Papst die kirchliche Lehrbefugnis entzogen. 2012 wurde Hans Küng mit dem italienischen "Nonino-Kulturpreis" ausgezeichnet.
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