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Knizia, Reiner
Keltis, Das Orakel (Spiel)

Der Spielplan zeigt einen Pfad aus unterschiedlich farbigen Steinen, die spiralförmig angeordnet sind. Auf jedem Stein liegt ein Wegekärtchen. Legt ein Spieler eine Karte aus, darf er auf das nächste Feld in dieser Farbe vorziehen und das dort liegende Wegekärtchen nutzen. Hier gibt es die bereits aus Keltis bekannten Kärtchen, die sofort Punkte einbringen und Kleeblätter, die Extrazüge erlauben. Und natürlich müssen unterwegs wieder Wunschsteine eingesammelt werden. Neu sind die Spiralfelder, mit denen man eine eigene Spielfigur beliebig weit zurücksetzen kann, um so doch noch an wertvolle Kärtchen zu kommen, die beim Vorwärtsziehen übersprungen wurden. Und wer seine drei Steine auf Koboldfeldern versammelt, erhält wertvolle Zusatzpunkte. Die gibt es auch, wenn man statt seiner eigenen Figur geschickt die Orakelfigur vorzieht. Die Regeln für das Auslegen der Spielkarten sind identisch mit denen des Keltis-Grundspiels. Entweder beginnt man eine Reihe mithohen Werten und legt immer kleinere oder umgekehrt. Da man jedes Mal entscheiden kann, welchen seiner Steine man ziehen will, ist das Spiel einfacher, zugleich ist aber mehr Planung erforderlich. Denn ziehen kann man eine Figur immer. Aber wenn man sie zu weit zieht, verpasst man Chancen und hat später weniger Möglichkeiten voran zu kommen.

EAN:
4002051691042
Zusätzliche Informationen
Für 2-4 Spieler. Spieldauer: 45 Min. Von Reiner Knizia In Spielebox. ab 10 J.. Best.-Nr.691042. SPL Kosmos Spiele; 2010. 30 x 30 x 7,5 cm; 1250g; deutsch
Personenporträt Er hatte schon mit 40 Jahren mehr erreicht, als viele erfolgreiche Manager bis zum Ende ihres Berufslebens: "Master of Science" an der renommierten Syracuse University, Doktor der Mathematik, Vorstand in einem Baufinanzierungsunternehmen. Doch Knizia wollte als Spieleautor für und von seinen Ideen leben. Der Erfolg gab ihm Recht. Mehr als 150 Spiele hat er bereits veröffentlicht, darunter so erfolgreiche Titel wie "Modern Art", "Euphrat und Tigris", "Tadsch Mahal" oder "Der Herr der Ringe", das 2001 "Spiel des Jahres - Sonderpreis Literatur im Spiel" erhielt. Als Renner erwies sich sein 2004 zum "Spiel des Jahres" nominiertes abstraktes Legespiel "Einfach genial".
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