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Mulisch, Harry
Siegfried

Nach einer Lesung in Wien spricht ein altes Paar den niederländischen Schriftsteller Rudolf Herter an. Die beiden erzählen Unglaubliches. Hausangestellte waren sie, auf dem Obersalzberg, und wissen, was keiner weiß: Hitler hatte einen Sohn, Siegfried, der im Untergang des Nazireiches sterben musste. Herter ist wie besessen von dem Gehörten. Er greift zum Diktafon um die Geschichte der monströsen Familie H. zu erzählen, und plötzlich liegt auch Eva Brauns Tagebuch vor ihm...

EAN:
978-3-499-23296-1
Zusätzliche Informationen
Eine schwarze Idylle. Roman Aus d. Niederländ. v. Gregor Seferens Nr.23296 KT Rowohlt TB.; 2. Aufl. 2007. 190 S. 19 cm; 177g; deutsch
Rezension "Mulischs neues Buch verknüpft meisterhaft einen geschichtsphilosophischen Diskurs mit einer Art Homestory aus des Führers Wochenend-Quartier in Bayern." (Financial Times)
Personenporträt Harry Mulisch, geboren 1927 in Haarlem, lebte in Amsterdam. In seinem umfangreichen Werk, Erzählungen, Romane, Theaterstücke, Gedichte, Essays, Studien, Reportagen, Libretti und Drehbücher, spielen der Zweite Weltkrieg und dessen Folge, der Kalte Krieg, eine wichtige Rolle. Harry Mulisch erhielt zahlreiche Literaturpreise, unter anderem den Niederländischen Staatspreis für Literatur. 2010 verstarb Harry Mulisch.
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